seit 1973
Dilbeek, eine Gemeinde mit 36.000 Einwohnern, grenzt im Osten direkt an die Hauptstadt Brüssel. Die Großgemeinde Dilbeek entstand im Jahre 1977 durch den Zusammenschluss von sechs Orten, darunter auch Schepdaal, die ursprüngliche Partnerstadt von Obervellach.
Westlich von Dilbeek breitet sich das Pajottenland aus, eine fruchtbare Acker- und Wiesenlandschaft mit weiten Erdbeer- und Hopfenfeldern. Die Nähe zur Hauptstadt und das fruchtbare Umland bringen eine Reihe von wirtschaftlichen Vorteilen für die Gemeinde.
In allen sechs Ortsteilen findet man sehenswerte historische Bauten wie Schlösser und Kirchen, aber auch uralte Bauernhöfe, die schon dem berühmten Maler Pieter Brueghel als Modell gedient haben.
Vor dem Gemeindehaus, das die Dilbeeker für das schönste von ganz Flandern halten, steht der St. Alenaturm, ein malerischer Überrest der hier im 13. Jahrhundert erbauten Wasserburg. Dicht daneben finden sich noch die Spuren einer mittelalterlichen Burg. Sehenswert ist auch die schöne gotische St. Ambrosius-Kirche aus weißem Sandstein, deren ältester Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt.
Das Ziel vieler Besucher ist das Straßenbahnmuseum im Ortsteil Schepdaal, in dem auch der persönliche Wagen von König Leopold mit Scheiben aus geschliffenem Glas und roten Samtsesseln zu sehen ist.
Von besonderer Bedeutung für die Dilbeeker ist der Treffpunkt „Westrand“. Dieses Gebäude mit ungewöhnlicher Architektur ist das Zentrum des kulturellen Lebens der Gemeinde.
Die Einrichtungen wie Kino, Theater, Musikschule, Diskothek, Versammlungssäle u.a. werden von etwa 5000 Besuchern pro Woche genutzt. Schwimmbäder, Sporthallen, Fußballplätze und Tennisanlagen bieten viele Möglichkeiten zu sportlichen Betätigungen. Dass der Spruch „In Dilbeek, da wird gefeiert“ auf Wahrheit beruht, zeigen die vielen Messen und kulturellen Veranstaltungen.
Homepage: http://www.dilbeek.be/
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