Partnerstädte
Freising (D)
seit 1963
Freising ist die älteste Stadt zwischen Bozen und Regensburg. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war Freising Mittelpunkt des Bistums und Hauptstadt eines reichsunmittelbaren geistlichen Fürstentums. Prachtvolle Fassaden und prunkvoller Barock, vor allem in den Kirchen, geben noch heute Zeugnis von der Bedeutung der ehemaligen Haupt- und Residenzstadt der Freisinger Fürstbischöfe.
Ein attraktives Kulturangebot und eine blühende Wirtschaft prägen das Leben dieser Stadt, die heute etwa 38.000 Einwohner zählt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Mariendom, eine zu Beginn des 13. Jahrhunderts geweihte romanische Kathedrale mit großartiger barocker Innenausstattung. Ein Kreuzgang verbindet Dom und Dombibliothek. Auf dem Freisinger Domberg befindet sich das größte Museum für christliche Kunst in Deutschland, in dem Gemälde, Goldschmiedearbeiten und Textilien aus neun Jahrhunderten zu sehen sind.
Die Geschichte Freisings ist eng verknüpft mit der ehemaligen Benediktinerabtei Weihenstephan mit der ältesten Bierbrauerei der Welt und einer Hochschule mit mehreren Fakultäten. Vermutlich wird hier schon seit dem Jahre 1040 Bier gebraut, und die Bierbrauerei ist auch heute noch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Stadt Freising. Die Technische Universität mit den Fakultäten Landwirtschaft und Gartenbau, Brauwesen, Lebensmitteltechnologie und Milchwirtschaften zählen zu den bedeutendsten Hochschulen Deutschlands.
Erwähnenswert ist auch, dass im 9. und 10. Jahrhundert eine Reihe von Gebieten im heutigen Österreich von den Freisinger Bischöfen durch Tausch oder Schenkung erworben wurden, wie Waidhofen an der Ybbs, Maria Wörth und Obervellach, die heute Part-nerstädte der Stadt Freising sind. Ebenso war Skofja Loka in Slowenien über 800 Jahre lang Freisinger Besitz.
Homepage: http://www.freising.de/
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